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#COP23: Mit Gesang gegen die US-Kohle-Lobby

Mit einer Parodie des Titels "God Bless The USA" haben Demonstranten eine Veranstaltung der US-Regierung beim Weltklimagipfel in Bonn gestört.

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#COP23: Mit Gesang gegen die US-Kohle-Lobby

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Bei der Weltklimakonferenz in Bonn haben Aktivisten mit Gesang eine Veranstaltung der US-Regierung gestört. Während die US-Vertreter über die Bedeutung von Kohle- und Atomenergie sprachen, stimmten dutzende junge Leute ein Anti-Kohle-Lied an, eine Parodie des Titels “God Bless The USA”.

Teilnehmer des Diskussion-Panels vertraten die Ansicht, dass erneuerbare Energien nicht ausreichen, um den weltweiten Energiebedarf zu decken. So sagte David Banks, Trumps Berater für Umweltthemen, es bedürfe einer ehrlichen, objektiven Diskussion, wie die Klimaänderung, die wirtschaftliche Entwicklung und das Ziel Energiesicherheit in Einklang gebracht werden können. “Daher möchte ich mit Ihnen über diese Realitäten sprechen und die Visionen der USA für ein ausgewogenes Vorgehen vorstellen.”

US-Präsident Donald Trump hatte im Sommer den Ausstieg der Vereinigten Staaten aus dem Pariser Klimaabkommen von 2015 angekündigt, was von Umweltschützern scharf kritisiert wurde. Jens Mattias Clausen von Greenpeace ist dennoch optimistisch: “Auch wenn Trump und das Weiße Haus aussteigen wollen, werden wir die Zusage der USA in Paris einhalten. Die gute Nachricht ist, dass Trump nicht einfach Dinge stoppen kann. Die Entwicklung lässt sich auch in den USA nicht aufhalten. Natürlich muss noch eine Menge mehr getan werden. Aber Trump kann das nicht stoppen.”

Der weltweite Ausstoß von Kohlendioxid wird in diesem Jahr wieder steigen – und zwar um rund zwei Prozent, errechnete der Forscherverbund Global Carbon Project. Für die Staaten, die derzeit in Bonn über die Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens beraten, gebe es also keinen Grund zur Selbstzufriedenheit.