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US-Außenminister Tillerson in Myanmar

US-Außenminister Rex Tillerson sieht keine Grundlage für umfassende Sanktionen gegen Myanmar.

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US-Außenminister Rex Tillerson hat bei seinem Besuch in Myanmar Militärchef Min Aung Hlaing getroffen, der als Hauptverantwortlicher für das Vorgehen der Armee gegen die muslimische Minderheit der Rohingya gilt.

Mit De-facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi gab Tillerson nach Gesprächen eine Pressekonferenz in der Hauptstadt Naypyidaw.

Die Friedensnobelpreisträgerin Suu Kyi hatte in der Vergangenheit eine einseitige Berichterstattung in den westlichen Medien über die Rohingya-Krise beklagt.

Tillerson sagte, er sehe keine Grundlage für umfassende Wirtschaftssanktionen gegen das südostasiatische Land. Er appellierte an die Regierungen von Myanmar und Bangladesch, zusammenzuarbeiten, um die Rückkehr von Flüchtlingen zu ermöglichen.

Dafür stellte er auch finanzielle Hilfe der USA in Aussicht.

Zu Beginn der Woche hatten Myanmars Streitkräfte alle Vorwürfe von Menschenrechtsverbrechen zurückgewiesen.

Hingegen berichten Rohingya immer wieder von Brandschatzungen. Vergewaltigungen und Erschießungen durch Soldaten.