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Mandra nach dem "Medicane": Schäden in Milliardenhöhe

Besonders die Kleinstadt Mandra, westlich von Athen, hat durch das Sturmtief erhebliche Schäden zu beklagen.

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Mandra nach dem "Medicane": Schäden in Milliardenhöhe

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Seit Tagen tobt ein Sturmtief mit schweren Regenfällen in Griechenland. Die größten Schäden richtete es westlich der Hauptstadt Athen an. In der Kleinstadt Mandra ist fast jedes Haus beschädigt, insgesamt kamen 16 Menschen ums Leben.

Ein Anwohner blickt auf die Schäden und sagt: “Am Ende wird alles repariert sein. Aber wirklich wichtig sind die Menschen, die getötet wurden. Ja, es gibt Schäden, gut. Wir werden alle eine harte Zeit haben und dann alles reparieren.”

Überall haben die Überschwemmungen Schlamm hinterlassen. Die Anwohner beginnen mit dem Aufräumen. Doch die Angst, nicht für die Schäden aufkommen zu können, bleibt.

Ioannis Nezis, dessen Haus komplett unter Wasser steht, ist wütend: “Wenn all das Wasser endlich weg ist, genau auf dieser Wand gibt es ein Foto. Es war auch da, während der ersten Flut, vor zwei Jahren. Da oben will uns jemand bestrafen.”

Fast alle Häuser in Mandra haben Schaden genommen. Die Regierung hat großzügige Hilfen für die betroffenen Regionen angekündigt. Ersten Schätzungen der Lokalbehörden zufolge könnte die Katastrophe rund zwei Milliarden Euro kosten. Für genaue Zahlen sei es aber noch zu früh.

“Wenn Zerstörung ein Gesicht hätte, wären es Bilder aus Mandra. Einwohner sahen ihr Hab und Gut in wenigen Sekunden dahinschwinden. Aber sie beißen die Zähne zusammen und wollen ihr Leben wieder aufbauen. Panos Kitsikopoulos, aus Mandra Attikis, für Euronews.