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Russische Anti-Doping-Agentur bleibt gesperrt

Die WADA sieht nach wie vor Verbesserungsbedarf.

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Die russische Anti-Doping-Agentur bleibt gesperrt. Das gab die WADA, die Welt-Anti-Doping-Agentur, bekannt.

Die WADA fordert von Russland unter anderem die Anerkennung des McLaren-Berichtes, in dem dem Land vorgeworfen wird, ein umfassendes Dopingnetz unter staatlicher Kontrolle betrieben zu haben. Alexander Schukow, der Vorsitzende des Russischen Nationalen Olympischen Komitees, weist die Anschuldigungen entschieden zurück. Drastische Strafmaßnahmen wie einen vollständigen Ausschluss der russischen Mannschaft von den Olympischen Winterspielen im Februar lehnt er energisch ab.

“Russische Athleten, die unter ständiger Kontrolle ausländischer Kontrolleure stehen, sollten in keiner Weise daran gehindert werden, an sportlichen Wettkämpfen teilzunehmen”, so Schukow.

Die WADA hält der russischen Anti-Doping-Agentur zwar zugute, Fortschritte gemacht zu haben, fordert aber weitere. WADA-Chef Craig Reedie sagt, der Überprüfungsausschuss habe festgestellt, dass der Forderungskatalog von der russischen Anti-Doping-Agentur in vielen Punkt erfüllt worden sei, allerdings bestehen noch Probleme, die es zu lösen gelte. Das sind neben der Gutheißung des McLaren-Berichtes die Aushändigung weiterer Dopingproben und das Eingeständnis, ein flächendeckendes Dopingnetz betrieben zu haben.