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Puerto Rico von Washington "vergessen"

In Washington demonstrieren Tausende Puertoricaner. Nach dem Wirbelsturm fühlen sie sich von der US-Führung alleingelassen.

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Die humanitäre Krise auf Puerto Rico ist von Washington vergessen worden. Das beklagten Tausende Demonstranten, die am Sonntag durch die US-Hauptstadt vor das Kapitol zogen.

Das US-Außengebiet war im September von einem verheerenden Wirbelsturm heimgesucht worden.

Die Puertoricaner werfen US-Präsident Donald Trump vor, sie wie Bürger zweiter Klasse und ihre Insel wie eine Kolonie zu behandeln. Im Vergleich zu US-Staaten wie etwa Florida und Texas, die auch von dem Hurrikan getroffen worden waren, habe Puerto Rico weit weniger Hilfe erhalten.

Die etwa 3,4 Millionen Einwohner Puerto Ricos sind US-Staatsbürger, haben verfassungsmäßige Grundrechte, aber kein Wahlrecht bei Präsidentenwahlen und keine stimmberechtigten Vertreter im Kongress.