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Syrische Opposition schickt gemeinsame Delegation nach Genf

Bei Gesprächen in Saudiarabien haben sich die Oppositionsgruppen auf die Entsendung einer 50 Mitglieder umfassenden Gruppe geeinigt.

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Die zersplitterte syrische Opposition will mit einer gemeinsamen 50-köpfigen Delegation an den UNO-Friedensgesprächen in Genf teilnehmen. Darauf haben sich rund 150 Oppositionsvertreter in der Nacht zum Freitag bei einem Treffen in Riad geeinigt. Jetzt soll vereinbart werden, welche Gruppe wie viele Vertreter bereitstelle.

"Die Teilnehmer forderten den Rücktritt von Präsident Baschar Al-Assad und des Regimes trotz der Moskauer Vorbehalte", sagte Firas al-Khaldi, Sprecher der syrischen Opposition.

Die politische Zukunft des syrischen Machthabers ist ein Hauptstreitpunkt der Genfer Friedensgespräche. Baschar al-Assad war vor Kurzem von Waldimir Putin in Sotschi empfangen worden. In sieben Runden der Genfer Syrien-Friedensgespräche unter Schirmherrschaft der UNO waren bislang kaum Fortschritte erzielt worden. Sie werden am kommenden Dienstag fortgesetzt.