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WM-Auslosung 2018: So funktioniert's

Die Spannung steigt: In Moskau werden am Freitag die acht Vorrundengruppen für die Fußball-WM 2018 in Russland ausgelost.

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WM-Auslosung 2018: So funktioniert's

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REUTERS/Sergei Karpukhin
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In Moskau werden am Freitag die acht Vorrundengruppen für die Fußball-WM 2018 in Russland ausgelost. 32 Mannschaften kämpfen um den Titel. 

Und so funktioniert's: Aus vier Töpfen mit jeweils acht Teams werden die acht Gruppen gebildet. Alle weiteren Teams aus Lostopf eins werden ihrerseits in den Gruppen auf Position eins gesetzt. Die restlichen Länder werden nach ihrer Platzierung auf die verbleibenden drei Lostöpfe verteilt. Alle weiteren Teams aus Lostopf eins werden ihrerseits in den Gruppen auf Position eins gesetzt. Die restlichen Länder werden nach ihrer Platzierung auf die verbleibenden drei Lostöpfe verteilt. 

Topf 1

Weltmeister Deutschland ist in Topf eins mit den stärksten Teams der Weltrangliste gefolgt von Brasilien (2), Portugal (3), Argentinien (4), Belgien (5), Polen (6) und Frankreich (7). Auch Gastgeber Russland ist im ersten Topf und wird gleichzeitig auch Kopf der Gruppe A sein.

Topf 2

Spanien kommt in Topf 2 neben Peru (10), der Schweiz (11), England (12), Kolumbien (13), Mexiko (16), Uruguay (17) und Kroatien (18). In jeder Gruppe spielt mindestens ein Team aus Europa. In keine Gruppe dürfen mehr als zwei europäische Mannschaften gelost werden. Allgemein gilt, dass nicht zwei Teams aus dem gleichen Kontinentalverband aufeinandertreffen können.

Topf 3

Viele schauen mit Spannung auf das Abschneiden von Island (21) in Topf 3. Das kleine Land nimmt zum ersten Mal überhaupt an einer Fußball-Weltmeisterschaft teil. Bei der Euro 2016 gelang den Wikingern ein starker Auftritt: sie schieden im Viertelfinale ehrenhaft gegen Gastgeber Frankreich aus. Ebenfalls in dieser Gruppe sind Dänemark (19), Costa Rica (22), Tunesien (28), Ägypten (30), Senegal (32) und Iran (34).

Und ein nicht zu unterschätzenden Gegner: Schweden, das Italien in der Qualifikationsendrunde rauswarf.

Topf 4

Starker Fußball wird von Nigeria, Serbien und Japan erwartet. Nigeria mit dem deutschen Coach Gernot Rohr ist zum sechsten Mal beim Weltturnier vertreten Die Serben wurden in ihrer Qualifikationsgruppe mit nur einer Niederlage Tabellenerster. Und Japan gehört seit der ersten Qualifikation 1998 zu den Stammgästen bei WM-Endrunden. Ihr Ziel für Russland ist, erstmals über das Achtelfinale hinauszukommen.

Ebenfalls in In Topf 4 vertreten sind Australien (43), Marokko (48), Panama (49), Südkorea (62) und Saudi-Arabien (63).