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Grand Slam in Tokio: Gold für "Wunderkind" Yusei Ogawa

Mann des Tages beim zweiten und letzten Tag des Judo Grand Slam in Tokio wurde der Mongole Lkhagvasürengiin Otgonbaatar.

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Grand Slam in Tokio: Gold für "Wunderkind" Yusei Ogawa

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Mann des Tages beim zweiten und letzten Tag des Judo Grand Slam in Tokio wurde der Mongole Lkhagvasürengiin Otgonbaatar. Im Finale in der Kategorie unter 81 Kilogramm gelang ihm ein glänzender Übergang von einem Wurfversuch zu einem Armhebel, wodurch er seinen koreanischen Gegner zur Aufgabe zwang und Gold gewann. Mit dem Hissen der mongolischen Flagge stoppte er einen Lauf von sieben Goldmedaillen für Japan, als seine Hymne durch die Halle klang.

“Ich bin sehr dankbar, denn ich bin erst der zweite mongolische Mann, der den Tokio Grand Slam gewonnen hat. Meine Stärke ist der Bodenkampf, deshalb bin ich sehr froh, dass ich so gewonnen habe, wie ich gewonnen habe.”

Frau des Tages wurde die Japanerin Shori Hamada: Im Finale in der Klasse unter 78 Kilogramm traf sie auf die Niederländerin Guusje Steenhuis, die sie mit brillanter Fußarbeit zu Boden warf. Mit einem Würgegriff zwang sie ihre Gegnerin zur Aufgabe. Fachmännisches Timing und tödliche Effizienz!

“Leider konnte ich im vergangenen Jahr nicht an diesem Turnier teilnehmen, aber dieses Jahr sagte ich mir, wenn ich hier teilnehme, dann werde ich gewinnen. Ich bin dankbar, dass ich es geschafft habe”, meint Shori Hamada.

In der Herren-Schwergewichtsklasse sorgte Lukas Krpalek für Furore. Der Olympiasieger traf im Finale auf den japanischen Nachwuchsstar Yusei Ogawa. In einem zermürbenden Finale gelang es dem Böhmen nicht, seinen Gegner zu dominieren. Nach unglaublichen zehn Minuten Verlängerung fuhr Ogawa einen knappen Sieg ein. Was kann man von diesem japanischen Wunderkind noch erwarten?

Gold in der Klasse bis 90 Kilogramm gewann Kenta Nagasawa. Ihm gelang auch der Wurf des Tages: Ein spektakulärer Uchi Mata, der das Publikum begeisterte.