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Sambazüge in Brasilien

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Sambazüge in Brasilien

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Es zuckt in den Füßen, man wippt im Takt: Hunderte von Menschen sind in Rio de Janeiro in Sambazüge gestiegen. Tanzend und singend fuhren sie mit den Sonderzügen in den Vorort Oswaldo Cruz. Er gilt als die Heimat des Samba. Die Tradition des Samba-Zuges soll in den 1920er Jahren von dem berühmten "Sambista" Paulo da Portela begründet worden sein. Er und seine Mitstreiter spielten im Zug, um nicht von der Polizei aufgegriffen zu werden, die gegen die verbotenen Auftritte vorging. Heute brauchte man für ein Zugticket lediglich ein Kilogramm Lebensmittel für Menschen in Not spenden. Neben der Musik, die in den Waggons gespielt wurde, gab es Samba-Auftritte auf vier Bühnen entlang der Strecke.

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