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Militärmanöver USA-Südkorea: Mehr als 230 Kampfflugzeuge im Einsatz

Südkorea und die USA haben ihr größtes gemeinsames Luftwaffenmanöver gestartet.

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Militärmanöver USA-Südkorea: Mehr als 230 Kampfflugzeuge im Einsatz

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Südkorea und die USA haben ihr größtes gemeinsames Luftwaffenmanöver gestartet. Daran sind mehr als 230 Kampfflugzeuge beteiligt, unter anderem die jüngste Generation von F-35-Tarnkappen-Jets der USA. An der Militärübung werden auch 12.000 US-Soldaten teilnehmen. Ziel des jährlichen Manövers sei es, die "Einsatzbereitschaft" der beiden Länder zu stärken.

Ein Sprecher des südkoreanischen Verteidigungsminsiteriums Moon Sang-Gyan erklärte: "Südkoreas Luftwaffenkommando und die US-Airforce werden die Übungsoperation "Vigilant Ace" ("Wachsames Ass") von heute bis zum 8. Dezember durchführen, um die gemeinsamen Fähigkeiten der südkoreanischen und US-amerikanischen Luftwaffe zu verbessern."

In Pjöngjang wird das jährliche Militärmanöver als Provokation aufgefasst. Die USA würden "um einen Atomkrieg betteln", hieß es aus dem nordkoreanischen Außenministerium.

Immer wieder testet das diplomatisch isolierte Land ballistische Raketen. Zuletzt hatte es in der vergangenen Woche eine Interkontinentalrakete vom Typ Hwasong-15 gestartet. Sie ist nach eigenen Angaben in der Lage, Ziele auf dem amerikanischen Festland zu erreichen.

Es war der 19. Raketentest in diesem Jahr. Im September hatte Nordkorea zudem zum sechsten Mal einen unterirdischen Atomtest durchgeführt. Zuletzt soll eine Wasserstoffbombe getestet worden sein. Damit könnten die Interkontinentalraketen bestückt werden.

Zwar hat der UN-Sicherheitsrat zahlreiche Sanktionen gegen Nordkorea verhängt. Doch Wirkung haben diese Strafmaßnahmen bisher nicht gezeigt.