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Zähe Brexit-Verhandlungen: Stolperstein Irlandproblem

Theresa May will Gespräche mit der nordirischen Partei DUP führen.

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Trotz der vielversprechenden Vorschläge von Theresa May stecken die Brexit-Verhandlungen weiter fest. Das Irlandproblem verhindert eine Einigung zwischen den Briten und der EU. Es geht um die Frage, wie die Grenze zwischen Irland und Nordirland nach dem Brexit aussehen soll. Irland und die EU wollen den Status quo erhalten.

Um diese Grenze offenzuhalten, hatte May einen Sonderstatus vorgeschlagen, bei dem sich Nordirland weiter an die Regeln und Standards der EU halten sollte. Dieser Vorschlag löste umgehend Proteste der nordirischen Partei DUP aus. Sie stützt Mays Regierung. Würde sie wegfallen, würde das eine Regierungskrise für die britische Premierministerin bedeuten. May will jetzt Gespräche mit der DUP führen.

Die Zeit wird knapp: Werden beim EU-Gipfel am 14. und 15. Dezember keine "ausreichenden Fortschritte" bei den Brexit-Verhandlungen festgestellt, droht ein harter Brexit: ein Austritt ohne Abkommen.