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47 Verletzte - Regionalzug fährt zwischen Krefeld und Neuss auf Güterzug auf

In Meerbusch bei Düsseldorf ist ein Personenzug auf einen stehenden Güterzug aufgefahren. Der Unfall hat sich am Dienstag Abend gegen 19.30 Uhr zwischen Krefeld und Neuss ereignet. Insgesamt sollen 47 Personen verletzt sein, drei davon schwer, drei mittelschwer.

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Nach dem Zugunglück mit 47 Verletzten im Nordrhein-Westfälischen Meerbusch könnte die Fehlersuche noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Bis die Untersuchungen abgeschlossen seien und die betroffene Strecke zwischen Neuss und Krefeld wieder freigegeben werden könne, werde es unter Umständen noch Tage dauern. Unter anderem müsse auch das Gleisbett auf Schäden überprüft werden. 

Bei dem Unfall war am Dienstagabend ein Zug der Regional-Express- Linie 7 von Köln nach Krefeld auf einen stehenden Güterzug von DB Cargo aufgefahren, der auf dem Weg von Dillingen nach Rotterdam war. National Express strich zunächst alle Fahrten auf der Strecke und richtete zwischen Neuss und Krefeld einen Busersatzverkehr ein. 

Bis nach Mitternacht waren die Rettungskräfte mit der Evakuierung des verunglückten Zugs beschäftigt. Eine abgerissene Oberleitung, die den Zug unter Strom setzte, erschwerte die Rettungsaktion zunächst. Die Feuerwehr war nach eigenen Angaben mit mehr als 200 Einsatzkräften an der Unfallstelle. 

Das nicht mehr passiert ist, ist dem Lokführer des Regionalzugs zu verdanken: Mit einer Vollbremsung habe er nach ersten Erkenntnissen Schlimmeres verhindert und unter anderem sein eigenes Leben gesichert, sagte der Sprecher von National Express Rail. Bei dem Aufprall war der Lokführer in seiner Fahrerkabine verletzt worden. Er konnte gerettet werden, stand aber unter Schock. 

Nach Angaben der Feuerwehr Meerbusch waren 155 Menschen im Zug. Bei dem Unglück verkeilte sich der vordere Wagen des Personenzugs stärker, die weiteren Waggons entgleisten oder standen weitgehend unbeschädigt auf den Schienen.