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Wieder Proteste und Ausschreitungen in Jerusalem

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Wieder Proteste und Ausschreitungen in Jerusalem

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n Jerusalem haben zahlreiche Palästinenser nach dem traditionellen Freitagsgebet erneut gegen die Jerusalem-Entscheidung Donald Trumps protestiert. Sie zogen über den Tempelberg und durch die Altstadt Jerusalems.

"Wir brauchen Kalaschnikows"

Dabei riefen sie, "Jerusalem ist unsere Hauptstadt" und "wir brauchen keine leeren Worte sondern Steine und Kalaschnikows". Israel hatte den Zugang zum Tempelberg trotz möglicher Proteste nicht eingeschränkt.

Ein Demonstrant sagte: "Wir werden uns weder Trump noch einer Million Typen wie ihm beugen. Das ist unser Land, unser Boden, unser Jerusalem, und wir werden es nicht verlassen. Auch, wenn ganz Amerika herkommt, wird uns das nicht ins Wanken bringen. Schon die Kleinsten sind hier, und die Entscheidung Trumps macht uns nur noch entschlossener. Die Al-Aksa-Moschee gehört uns, Jerusalem gehört uns, und wir werden es mit unserem Blut und unseren Seelen verteidigen."

Eine Frau sagte: "Wir tun nichts, wir beten und sind friedlich. Wir gehen hier, und sie bespritzen uns mit Wasser und die Armee greift uns an. Wir haben nichts gemacht, wir wollen nur beten."

Proteste und Zusammenstöße mit der Polizei

In einigen Teilen Jerusalems gab es Ausschreitungen und Zusammenstöße zwischen protestierenden Palästinensern und der Polizei.

Am Damaskustor vertrieben die Sicherheitskräfte zahlreiche Demonstranten. Auch in anderen Städten gab es wieder Proteste.

Die radikalislamische Hamas hatte zu einer neuen Intifada aufgerufen, die an diesem Freitag beginnen sollte.