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Honduras' Opposition will nicht aufgeben

Zwei Wochen nach der Präsidentenwahl in Honduras sind die Zweifel an der Abstimmung nicht aus dem Weg geräumt. Die Opposition will sich nicht geschlagen geben.

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Nach der umstrittenen Präsidentenwahl in Honduras spitzt sich die politische Krise zu. Die Sorge im In- und Ausland wächst, dass sich die Proteste weiter ausweiten. Nachts herrscht eine Ausgangssperre.

Die Opposition legte zwei Anträge vor, um die Wahl für ungültig erklären zu lassen. Das zuständige Gericht hat nun zehn Tage Zeit, um eine Entscheidung zu fällen. Oppositionskandidat Salvador Nasralla wirft der Regierung Wahlfälschung vor und fordert eine Neuauszählung der Stimmen.

Sein Anhänger Renan Ordonez verlangt, Nasralla zum Präsidenten zu erklären. Für diesen Kandidaten hätten die Menschen in Honduras mehrheitlich gestimmt. Ihre Wahl müsse respektiert werden.

Zunächst war Nasrallah zum Sieger erklärt worden. Zu dem Zeitpunkt waren nur die Hälfte der Stimmen ausgezählt. Tage später wurde dann Amtsinhaber Juan Orlando Hernández als Präsident bestätigt. Er habe die Wahl mit hauchdünnem Vorsprung gewonnen. Daran bestehen allerdings Zweifel. Es wird vermutet, dass ein Teil der zunächst unausgezählten Stimmen gefälscht wurde.