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„One Planet Summit“ - Zwölf Ziele für mehr 
Klimaschutz vereinbart

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„One Planet Summit“ - Zwölf Ziele für mehr 
Klimaschutz vereinbart

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Auf dem "One planet" Gipfeltreffen wurden Maßnahmen erarbeitet, um beim Klimawandel umzusteuern. Dazu gehören unter anderem die Einrichtung öffentlich und privat finanzierter Fonds, Stipendien für junge Klimaforscher oder die Schaffung eines Netzwerkes von Zentralbanken und Finanzmarkt-Institutionen für grüne Finanzierungen.

Den Organisatoren zufolge ging es darum, konkrete Aktionen auszuarbeiten, um die Finanzierung der Klimaziele abzusichern sowie die Unterstützung der weniger entwickelten Länder durch die reichen Industriestaaten. 

Vereinbart wurden zwölf Ziele, die ein Umsteuern ermöglichen sollen. Dazu gehören unter anderem die Einrichtung aus öffentlich und privat finanzierten Fonds für die Karibik-Region, Stipendien für junge Klimaforscher oder auch die Schaffung eines Netzwerkes von Zentralbanken und Finanzmarkt-Institutionen für „grüne Finanzierungen“. Die Weltbank will aus der Finanzierung von Öl- und Gasprojekten aussteigen.

Zu ende des Gipfels gibt es gemischte Reaktionen:

Feike Sijbesma, CEO DSM

"Wir schaffen gleiche Wettbwerbsbedigungen, und natürlich gibt es noch differenzen, aber es führt kein Weg zurück. Business braucht Stabilität, mehr globale Gesetzgebung und einen realistischen Preis für CO2. Das ist ein guter Tag für unsere Pariser Ziele heute."

Laurence Tubiana, CEO European Climate Foundation

Die Vorsitzende der European Climate Foundation sieht positive Entwicklungen:

"Der private Finanzsektor kommt nicht durch Wunder in Bewegung, aber inzwischen gibt es einen Trend, alle gehen in die selbe Richtung: auf den Finanzmärkten gibt es immer mehr und mehr Grüne Fonds und Anlagen, immer mehr Unternehmen und Investoren ziehen ihr Geld aus den fossilen Energien ab, das ist sehr positiv.

Alexandre Naulot, Sprecher von Oxfam,  zeigt sich enttäuscht:

"Es ist eine große Enttäuschung, wir haben ein großes Treffen erwartet zum Thema Finanzen und Klimawandel. Gerade den ärmsten Völkern, die am stärksten betroffen sind vom Klimawandel - Taifune, Dürren, Überschwemmungen - denen muss geholfen werden, aber das hatte keinen gro´ße Priorität."

euronews Korrespondent Grégoire Lory zieht sein eigenes Fazit: 

"Alle Teilnehmer waren angetan von der politischen Dynamik und den angekündigten finanziellen Anstrengungen auf diesem Gipfel. Wie auch immer, viele Beobachter weisen darauf hin, das Versprechen allein nicht reichen, um die globale Erwärmung unter das nötige Maß zu drücken."