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Klimaschutzgipfel "One Planet Summit" hat begonnen

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Klimaschutzgipfel "One Planet Summit" hat begonnen

One Planet Summit
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In Frankreich hat der Klimaschutzgipfel "One Planet Summit" begonnen. 4000 Teilnehmer werden zu der Konferenz bei Paris erwartet, darunter mehr als 50 Staats- und Regierungschefs sowie Philanthropen wie Microsoft-Gründungsmitglied Bill Gates und der Virgin-Gründer Richard Branson.

Anstelle von Bundeskanzlerin Angela Merkel, die sich zu Hause um die Bildung einer neuen Regierung kümmern muss, nimmt für Deutschland Bundesumweltministerin Barbara Hendricks teil.

Wer auch nicht kommen wird, ist US-Präsident Donald Trump. Er hatte im Sommer angekündigt, aus dem Pariser Klimaabkommen auszusteigen.

"Präsident Trumps Entscheidung, das Übereinkommen von Paris einfach zu verlassen, war der bloße Anfang einer neuen Geschichte. Und ich glaube wirklich, dass es unserer gemeinsamen Chance einen enormen Auftrieb verleiht", meinte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron in seiner Ansprache.

Gastgeber sind neben Macron der Präsident der Weltbank Jim Yong Kim und UN-Generalsekretär António Guterres.

Macron dankt den Mitorganisatoren des Gipfels

Zwei Jahre nach der Verabschiedung des Pariser Abkommens sollen bei dem Gipfel vor allem Finanzfragen des Klimaschutzes und die Anpassung an die Folgen der Erderwärmung besprochen werden.
EU-Klimakommissar Miguel Arias Cañete kündigte an, dass durch europäische Bürgschaften bis 2020 klimafreundliche Investitionen in Afrika und Nachbarländern er EU im Wert von 9 Milliarden Euro angestoßen werden sollen. Dabei soll es sich zum Beispiel um Investitionen in erneuerbare Energien und nachhaltige Landwirtschaft handeln.

In Paris demonstrierten derweil Klimaschützer und forderten die Wirtschaft und die reichen Industriestaaten dazu auf, bei allen Zusagen konkret zu werden. Man dürfe sich bei der Finanzierung von Klimaschäden nicht auf Banken und Unternehmen verlassen