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Klimatreffen in Paris: Unternehmen an Bord holen

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Klimatreffen in Paris: Unternehmen an Bord holen

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Politische Entscheidungsträger, gemeinnützige Organisationen und Wirtschafts-Experten: Beim "One Planet Summit" in Paris beraten sie über die Eindämmung der Erderwärmung. Im Mittelpunkt der Gespräche steht die Frage, wie Unternehmen und Investoren beim Klimaschutz an Bord geholt werden können. Kristalina Georgiewa, Generaldirektorin der Weltbank:

"Wir haben eine Plattform mit dem Namen "Invest for Climate" zusammengestellt. Damit wollen wir Entwicklungshilfen, lokale, nationale, öffentliche und private Finanzierung zusammenbringen. So können wir existierende Lücken schließen, denn Geldmittel bereit zu stellen ist entscheidend. Der Übergang zur klimafreundlichen Wirtschaft passiert, aber er ist noch sehr lückenhaft. Wir müssen alle auf wirksamere Weise zusammenbringen."

Die EU will umfangreiche Mittel bereitstellen, um Firmen zu Investionen in klimafreundliche Alternativen zu ermutigen:

"Ich kann verstehen, dass die privaten Investoren, die kommen und Investitionen beispielsweise in Afrika in Betracht ziehen, gern diese zusätzliche Absicherung hätten. Das ist das, was wir liefern wollen durch sogenannte "Risikogarantien", die wir im Umfang von 4 Komma einer Milliarde Euro anbieten wollen. Das soll einfach heißen: Kommen Sie und investieren, wenn Sie Zweifel haben, der erste Verlust geht auf uns", sagt EU-Kommissar für die Energieunion, Maroš Šefčovič.

"Das Ziel dieses Gipfels ist es, den beim Pariser Klimaakommen gegebenen Versprechen Taten folgen zu lassen. Aber es geht auch darum, den Privatsektor von der Notwendigkeit zu überzeugen, sich gegen den Klimawandel zu engagieren. Aus Paris, Grégoire Lory für Euronews."