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Frankreich: Tödliches Schulbusunglück bei Perpignan

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Frankreich: Tödliches Schulbusunglück bei Perpignan

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In Südfrankreich sind bei einem Unglück mit einem Schulbus vier Kinder getötet und 20 Menschen verletzt worden. Wie die Staatsanwaltschaft mitteilte, waren Donnerstagnacht noch nicht alle Opfer identifiziert. Die Verletzten befänden sich in einem kritischen Zustand.

Der Zusammenstoß zwischen einem Regionalzug und dem Bus ereignete sich am Donnerstagnachmittag in dem Ort Millas westlich von Perpignan. Der Schulbus wurde in zwei Teile geteilt. Regierungschef Edouard Philippe reiste am Abend an den Unfallort. "Es ist sehr schwierig, den Familien mehr Informationen zu geben, weil es sehr schwierig ist, die Verstorbenen und einige der Verletzten zu identifizieren. Die Identifizierung der Opfer hat begonnen, ist aber sehr schwierig."

Präsident Emmanuel Macron sprach Opfern und Angehörigen von Brüssel aus über Twitter sein Mitgefühl aus.

Über die Unglücksursache ist bisher nichts bekannt, auch nicht, ob die Schranken am Bahnübergang offen standen oder nicht. Französischen Medien zufolge hatte ungefähr zur gleichen Zeit ein anderer Schulbus die Gleise überquert. Die Ermittlungen wurden bereits eingeleitet. Im Ort wurde ein psychologischer Krisenstab eingerichtet.