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Judo World Masters: Medaillen-Regen für Japan und Mongolei

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Judo World Masters: Medaillen-Regen für Japan und Mongolei

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Tag eins beim Wettbewerb “World Judo Masters” der Internationalen Judo-Föderation IJF brachte Wettkämpfe in sieben Gewichtsklassen: Männer -60kg, -66kg und -73kg und Frauen -48kg, -52kg, -57kg, -63kg.

MANN DES TAGES: SOICHI HASHIMOTO

Mann des Tages 1 der World Judo Masters in St. Petersburg, Russland war der amtierende Weltmeister Hashimoto Soichi aus Japan.

Die Nummer 1 der Welt landete mit seiner Lieblingstechnik, dem Hashimoto-Special, den ganzen Tag über großartige Würfe, unter anderem gegen den Russen Iartcev.

Dann die gleiche Technik, um gegen Aserbaidschans amtierenden Europameister Hidayat Heydarov zu gewinnen.

Im Finale traf er auf Georgiens Olympiasieger 2012 Lasha Shavdatuashvili, gewann und das war dann sein zweiter Weltmeistertitel.
Gut für`s Ego, nachdem er zum ersten Mal in gut zwei Jahren beim Tokyo Grand Slam verloren hatte.

Hashimoto Soichi:
“Ich habe die Weltmeisterschaft gewonnen und in Tokio habe ich verloren, aber dort war ich ein bisschen verletzt. Dann wurde ich hier Champion, was mir für’s nächste Jahr Selbstvertrauen gibt, da kann ich aufatmen. “

FRAU DES TAGES: SUMIYA DORJSUREN

Die Frau des Tages war eine weitere amtierende Weltmeisterin ( -57kg), Sumiya Dorjsuren aus der Mongolei – den ganzen Tag in Topform.

Im Finale besiegte sie die Japanerin Yoshida Tsukasa.

Sumiya Dorjsuren:

“Seit ich Weltmeister wurde, hat sich viel verändert, aber ich habe versucht, mir selbst treu zu bleiben, tief innen bin ich immer noch die Person, die ich immer war.”

Unter 60kg ging Gold an den japanischen Youngster Nagayama Ryuju.

Unter 52kg feierte dann Russland Gold, mit Natalia Kuziutina.

Unter 48 kg ging Gold an Japans Tonaki Funa.

Ein durch und durch japanisches Finale in der Klasse unter 63kg entschied der weibliche World Masters Champion Tashiro Miku für sich. Sie erhielt ihre dritte World Masters Medaille.

Im Finale unter 66kg gab es ein Feuerwerk, als der Mongole Kherlen Ganbold in den letzten 10 Sekunden des Kampfes den
Kasachen Yeldos Zhumakanov mit einem spektakulären Ippon besiegte. Es war eine zweite Goldmedaille für die Mongolei, die bisher ein großartiges Turnier bestritten hat.

Der Wurf des Tages kam von der amtierenden Weltmeisterin Clarisse Agbegnenou, die Juul Franssen aus den Niederlanden mit einer unglaublichen Beinschere umwarf.