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Vor 100 Jahren: Der 1. Weltkrieg gerade zu Ende

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Vor 100 Jahren: Der 1. Weltkrieg gerade zu Ende

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2018 - ein Jahr, in dem wichtige Ereignisse der modernen Geschichte ihren hundertsten Jahrestag haben. 

1918 haben Frauen in vielen Ländern Europas, unter anderem in Deutschland, nach jahrelangen Protesten und Widerstand ihr Wahlrecht bekommen. Sie durften zum ersten Mal wählen und gewählt werden.

Das Jahr 1918 steht vor allem für das Ende des 1. Weltkriegs, der mehr als 17 Millionen Leben forderte. Der Erste Weltkrieg hat zu großen Teilen zu dem Faschismus in Italien und dem Nationalsozialismus in Deutschland beigetragen und wurde so zum Vorläufer des Zweiten Weltkriegs. Wegen der Zerstörung, die der Erste Weltkrieg ausgelöst hat, und seiner bis heute nachwirkenden Folgen gilt er als die „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“.

1918 markiert auch das Jahr des Ausbruchs der Spanischen Grippe. Die Pandemie, die durch den Influenzavirus verursacht wurde, forderte mehrere Dutzend Millionen Todesopfer. Somit waren die Auswirkungen der Spanischen Grippe mit dem Ausbruch der Pest von 1358 vergleichbar – dieser fielen damals mehr als ein Drittel der europäischen Bevölkerung zum Opfer.

Vor genau hundert Jahren starb der österreichische Maler Gustav Klimt. Er war einer der bekanntesten Vertreter des Wiener Jugendstils. Seine Kunstwerke zählen bis heute zu den teuersten der Welt und haben einen Wert von bis 135 Millionen Dollar. Zu seinem hundertjährigen Todestag am 6. Februar 2018 wird es in seiner Heimatstadt Wien zahlreiche Feiern und Andenken geben.