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IG-Metall fordert 28-Stundenwoche und 6 Prozent mehr Lohn

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Im Tarifkonflikt der Metall- und Elektroindustrie bereitet sich die Gewerkschaft IG Metall auf die dritte Verhandlungsrunde vor. Sie soll am Donnerstag in Baden-Württemberg beginnen. Bundesweit gab es bereits am Montag erste Warnstreiks, wie hier beim Autobauer Porsche in Stuttgart. Mehr als 3000 Beschäftigte legten für eine Stunde die Arbeit nieder

Die IG Metall fordert unter anderem 6 Prozent mehr Lohn für die 3,9 Millionen Beschäftigten und die Möglichkeit, die Arbeitszeit für maximal zwei Jahre von 35 auf 28 Wochenstunden zu reduzieren. Für Schichtarbeiter, Eltern junger Kinder sowie Beschäftigte, die zu Hause Angehörige pflegen, verlangt die Gewerkschaft einen Teillohnausgleich.

Diese Forderung lehnen die Arbeitgeber ab. Stattdessen schlagen sie einen Lohnzuwachs von 2 Prozent vor und sehen eine Einmalzahlung an die Mitarbeiter vor. Sie fordern außerdem flexiblere Arbeitszeiten.

"Wir wollen in erster Linie mal über die Frage reden, ob auch Volumen nach oben möglich ist und, in Anbetracht guten wirtschaftliche Entwicklung und des Fachkräftemangels ist das zwingend notwendig. dann können wir auch über Möglichkeiten einer befristeten Absenkung sprechen.", sagt Peer-Michael Dick Hauptgeschäftsführer vom Arbeitgeberverband Südwestmetall.