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Grenzkonflikt: EU bietet Hilfe an

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Die Europäische Kommission will im Grenzstreit zwischen den Mitgliedstaaten Slowenien und Kroatien schlichten. Bei einem Besuch des slowenischen Präsidenten Borut Pahor in Brüssel bot Kommissionschef Jean-Claude Juncker Hilfe an:

"Dies ist nicht nur ein bilaterales Problem. Dies ist ein Problem, dass sich auf die gesamte Europäische Union auswirkt. In diesem Sinne schlagen wir als Kommission vor, wenn dies gewünscht wird, zwischen den betroffenen Parteien zu vermitteln".

Der slowenische Präsident drängte Juncker, sich aktiver einzubringen. Beide Länder streiten sich bereits seit Jahren um einen kleinen Zugang zum Mittelmeer.

Konkret geht es in dem Konflikt über den Grenzverlauf in der Bucht von Pi ran an der nördlichen Adria.

Slowenien pocht auf einen internationalen Schiedsspruch, den Kroatien aber nicht anerkennt. Über den Jahreswechsel war es zur Konfrontation gekommen.

Pahor betonte, Slowenien habe dem EU-Beitritt Kroatiens 2013 nur unter der Bedingung zugestimmt, dass die Regierung in Zagreb den Spruch des Schiedsgerichts anerkennt.