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EU und UN wollen Dialog mit Russland zu Syrien

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EU und UN wollen Dialog mit Russland zu Syrien

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Die Hohe Beauftragte für die EU-Außenpolitik, Federica Mogherini, ist am Dienstag in Brüssel mit dem UN-Sonderbeauftragten für Syrien, Staffan de Mistura, zusammengetroffen.
Die Europäische Union und die Vereinten Nationen wollen bei diesem Thema so eng wie möglich zusammenarbeiten.
Obwohl derzeit lediglich Verhandlungen um eine Waffenruhe und humanitäre Aspekte im sogenannten Astana-Format stattfinden, unterstrich de Mistura gegenüber Euronews die Bedeutung des weiterführenden Genfer Formats der UN:
“Die Genfer Verhandlungen sind von der UN-Resolution 2254 geleitet. Diese Resolution spricht in deutlichen Worten von mehreren notwendigen Schritten und Aktionen, darunter einer politischen Wende in Syrien, einschließlich einer Verfassung und freien Wahlen.”
Die Realität in Syrien wird allerdings schon seit geraumer Zeit von der Präsenz und der militärischen Macht Russlands dominiert. Der Kreml hat für Ende dieses Monats eine Friedenskonferenz in Sotchi organisiert. Der Sonderbeauftragte sieht die Lage pragmatisch:
“Wenn ich eins weiß, dann dass die Russen ein Interesse an de Beendigung des Konflikts in Syrien haben. Sie wollen nicht am Ende einem zerbrochenen Land die Hand halten müssen. Und deshalb meine ich, dass wir weiter mit Russland reden müssen.”
Unterdessen sind die Kämpfe bei weitem nicht beendet, die syrische Militärnachrichtenagentur veröffentlichte am Montag Bilder von Gefechten zwischen Regierungstruppen und Rebellen in einem Vorort von Damaskus.