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Bulgarien will westlichen Balkan integrieren

Es geht um die Reststaaten des ehemaligen Jugoslawiens und Albanien. Nach dem Willen Sofias sollen diese Staaten eine EU-Beitrittsperspektive bekommen. Die EU-Kommission will dazu im Februar Vorschläge machen, die auf einem Gipfel im Mai diskutiert werden sollen.

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Bulgarien will westlichen Balkan integrieren

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Am 1. Januar hat Bulgarien erstmals den Ratsvorsitz in der EU übernommen.

Als eines seiner Hauptziele will Sofia die Integration der Staaten des westlichen Balkans vorantreiben.

Nach bulgarischer Anischt müssen diese Länder eine klare Beitrittsperspektive bekommen.

Darin wird Sofia von der slowenischen Europaabgeordneten Tanja Fajon unterstützt.

Andernfalls drohe die Region in wirtschaftliche und politische Instabilität zu fallen. Zudem könnte eine ganze Generation in einen wachsenden Nationalismus getrieben werden, so Fajon.

Es geht vor allem um die Reststaaten des ehemaligen Jugoslawiens, allen voran Serbien. Kroatien und Slowenien sind bereits EU-Mitglieder.

Europa müsse der Region ein besseres Leben ermöglichen und den jungen Menschen dort eine Perspektive geben, sagt Fajon.

Europa müsse zeigen, dass offene Grenzen und gute Nachbarschaft erstrebenswert seien. Nur so bleibe die EU auch nach außen glaubwürdig.

Zum Thema westlicher Balkan ist Mitte Mai in Sofia ein informelles EU-Gipfeltreffen geplant. Im Februar will die EU-Kommission ihre Strategie vorlegen.