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Iranisches Tankerunglück: Suche nach Seeleuten

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Iranisches Tankerunglück: Suche nach Seeleuten

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Während der iranische Öltanker vor China noch brennt, ist das Schicksal der Seeleute weiter unklar.

Einer von ihnen wurde tot im Wasser gefunden, von 31 aber ist nicht bekannt, ob sie sich an Bord vielleicht in Sicherheit bringen konnten.

Fast alle Männer an Bord waren Iraner, zwei stammten aus Bangladesch. Das Schiff selbst fährt unter panamaischer Flagge.

Der Tanker war letzten Sonnabend im Ostchinesischen Meer mit einem chinesischen Frachter zusammengestoßen.

Die Männer an Bord seien sehr wahrscheinlich noch am Leben, sagt die Mutter eines Ingenieurs. Man wolle internationale Hilfe, um sie zu retten.

China müsse stärker helfen, meint die Frau eines Schiffsoffiziers. Es dauere jetzt schon zu lange: Jeder Tag sei für die Angehörigen ein Alptraum ohne Ende.

Sie sei sich sicher, dass die Männer irgendwo im Schiff in Sicherheit seien, sagt die Frau eines anderen Ingenieurs; aber bei der Rettung zähle jetzt jede Sekunde.

Wie es zu dem Zusammenstoß kam, ist unbekannt. Die Besatzung des anderen Schiffs blieb unbeschadet. Die Rettungsbemühungen wurden in den letzten Tagen erschwert durch Sturm und hohen Seegang.