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Mutter missbraucht und verkauft eigenes Kind an Vergewaltiger

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Mutter missbraucht und verkauft eigenes Kind an Vergewaltiger

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Im Großraum Freiburg hat eine Frau ihren inzwischen neunjährigen Sohn zum Missbrauch im Internet angeboten. Gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten (37) soll die 47-jährige Mutter das Kind sexuell misshandelt sowie anderen Männern für Vergewaltigungen verkauft haben. Zwischen 2015 und Herbst 2017 soll der Junge von mehreren Tätern an verschiedenen Orten wiederholt missbraucht worden sein. Das Opfer befindet sich in inzwischen in staatlicher Obhut.

"Ich denke, sowohl in der Art der Vorgehensweise der Täter, als auch in allem, was damit zu tun hat, hat es unsere Ermittler, die auch seit Jahren im Bereich der Ermittlungen von Kinderpornografie tätig sind, an ihre Grenzen gebracht", sagt Jürgen Fauth, Kriminaloberrat Landeskriminalamt Baden-Württemberg, Abteilung "Cybercrime/Digitale Spuren".

Die Polizei kam dem Paar nach einem anonymen Tipp im September auf die Spur. Acht Verdächtige, die zwischen 32 und 49 Jahre alt sind, sitzen in Untersuchungshaft. Den Ermittlern zufolge stammen sie aus der Nähe von Freiburg, aus Schleswig-Holstein, der Schweiz und Spanien. Unter den Verdächtigen ist auch ein 49-jähriger Soldat. Das bestätigte ein Sprecher des Heeres. Die Polizei geht von langwierigen Ermittlungen aus und schließt weitere Fälle nicht aus.