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Nach "turbulenten Gesprächen": GroKo-Sondierer stellen Ergebnisse vor

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Nach "turbulenten Gesprächen": GroKo-Sondierer stellen Ergebnisse vor

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REUTERS/Fabrizio Bensch
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Angela Merkel, Horst Seehofer, Martin Schulz und ihre Delegationen haben nach fast 24 Stunden Sondierungsverhandlungen den Durchbruch geschafft. Einige der im Ergebnispapier festgehaltenen Deals sind nicht mehr als 220.000 Flüchtlinge pro Jahr sowie keine Steuererh¨öhungen.

Die Sondierungen von Angela Merkel, Horst Seehofer, Martin Schulz und anderen Vertretern von CDU, CSU und SPD dauerten seit Donnerstagmorgen in der SPD-Zentrale in Berlin. Die Parteichefs, Kanzlerin Angela Merkel (CDU), Martin Schulz (SPD) und Horst Seehofer (CSU), hatten ihre Arbeit gegen 9.30 Uhr aufgenommen.

Die ganze Nacht durch war hart verhandelt worden. Zunächst hatten sich die Gespräche stundenlang an den zentralen Themen Migration sowie Finanzen und Steuern verhakt.

Das starke Europa sei der klare gemeinsame Nenner der Parteien gewesen, erklärte Schulz nach den "turbulenten Gesprächen" der Nacht. Es gab "Stockungen" aber man sei gemeinsam "in die gleiche Richtung" gegangen, so Merkel.

Laut dpa gab es auch gegen 7.30 Uhr am Freitagmorgen gab es noch keine Bestätigung für einen Durchbruch bei den Verhandlungen.

Mehrere Unterhändler - darunter Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen - hatten mitten in der Nacht kurzzeitig den Verhandlungsort verlassen, um sich von den stundenlangen Gesprächen ein wenig zu erholen.

Dagegen sollen andere Politiker wie Innenminister Thomas de Maizière (CDU), Volker Bouffier (CDU) und Ralf Stegner (SPD) in der Pause Skat gespielt haben.