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Öltanker "Sanchi" ist gesunken - Seeleute sind tot

Der brennende Öltanker "Sanchi" ist gesunken. Das berichtet das chinesische Fernsehen.

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Der brennende iranische Öltanker "Sanchi", der vor rund einer Woche im Ostchinesischen Meer mit einem anderen Schiff zusammengestoßen war, ist gesunken.

Das berichtet das chinesische Staatsfernsehen.

Kurz zuvor hatte das iranische Transportministerium bestätigt, dass die 30 iranischen Seemänner auf dem Schiff tot sind.

Das Ministerium habe noch gehofft Überlebende zu finden, musste diese Hoffnung aber aufgeben, hieß es von Seiten der Regierung.

Außerdem sei es unwahrscheinlich, dass die Leichen der Seeleute geborgen werden könnten, weil das Schiff gesunken sei, so Rastad nach Angaben der Nachrichtenagentur Isna.

Die Leiche eines Iraner war diese Woche gefunden worden.

Seit der Kollision der "Sanchi" mit einem Frachtschiff am 6. Januar, stand das Schiff in Flammen. Die Einsatzkräfte konnten das Feuer nicht unter Kontrolle bekommen.

Der Tanker hatte 163.000 Tonnen Kondensat, ein sehr hochwertiges Leichtöl, an Bord.

Auf dem Schiff waren 32 Seeleute, darunter 30 aus dem Iran und zudem zwei aus Bangladesch, über deren Verbleib es zunächst keine Informationen gab.