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Bericht: C & A – Familie plant Verkauf an Chinesen

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Bericht: C & A – Familie plant Verkauf an Chinesen

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Die Eigentümer der Textilkette C&A planen nach einem Medienbericht („Spiegel online“), das seit 177 Jahren bestehende Familienunternehmen an Investoren aus China zu verkaufen.

Zu den Insidergerüchten sagt C & A weder „ja“ noch „nein“:

"Der andauernde Umbau von C&A beinhaltet auch das Ausloten verschiedener Wege, um in Wachstumsmärkten wie China und im Digitalen Fahrt aufzunehmen und kann potentiell auch Partnerschaften und andere Arten von zusätzlichen, externen Beteiligungen beinhalten" („Spiegel online“).

C&A hat in 18 europäischen Ländern mehr als 1.500 Filialen und beschäftigt mehr als 35.000 Mitarbeiter. Der Kernmarkt von C&A ist Deutschland mit 500 Häusern – hier setzte das Unternehmen im Geschäftsjahr 2016/2017 rund 2,6 Milliarden Euro um, fast 16 Prozent weniger als 2011. Dazu kommen Läden in China, Mexiko und Brasilien.

Das Unternehmen steht wegen der wachsenden Konkurrenz durch Fast-Fashion-Ketten, aber auch durch die Online-Anbieter wirtschaftlich stark unter Druck.

CLEMENS & AUGUST

Die Brenninkmeijers– so der Name der Großfamilie – zählen mit einem geschätzten Vermögen von mehr als 25 Milliarden Euro zu den reichsten Clans Europas. Ihre Anteile gebündelt in der Cofra Holding AG, Zug (Schweiz).

Die streng katholische Familie mit mehr als 1.000 Mitgliedern besitzt niederländische Pässe, ihre Wurzeln liegen in Westfalen. C & A steht für die Namen der Gründer - Clemens und August.

su mit Reuters