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May weist Offerte der EU zurück

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May weist Offerte der EU zurück

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EU-Ratspräsident Donald Tusk hat Großbritannien einen Verbleib in der Europäischen Union angeboten.

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker fügte kurz darauf hinzu, er hoffe, die Botschaft Tusks komme in London an:

"Wenn die britische Regierung an ihrer Entscheidung festhält, aus der Europäischen Union auszuscheiden, wird der Brexit im März nächsten Jahres mit all seinen negativen Folgen Realität werden. Es sei denn, unsere britischen Freunde ändern ihre Meinung. War es nicht David Davis, der gesagt hat: "Wenn eine Demokratie ihre Meinung nicht ändern kann, hört sie auf, eine Demokratie zu sein"? Wir, hier auf dem Kontinent, haben noch immer ein offenes Herz für Großbritannien".

Zuletzt war im Vereinigten Königreich über ein zweites Referendum diskutiert worden.

Der ehemalige Vorsitzende der EU-feindlichen Ukip-Partei, Nigel Farage, hatte eine neue Abstimmung ins Gespräch gebracht, um Kritik am Brexit zum Verstummen zu bringen.

Bei einem zweiten Referendum würden seinen Worten nach viel mehr Menschen für einen EU-Austritt Großbritanniens stimmen als im Juni 2016. Damals hatte nur eine knappe Mehrheit für den Brexit votiert.

Großbritannien hat das Angebot aus Brüssel umgehend zurückgewiesen. Ein Sprecher von Premierministerin May sagte, man habe sich dazu bereits klar positioniert. Die Briten hätten dafür gestimmt, die EU zu verlassen.