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Britischer Armeechef warnt vor russischer Übermacht

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Britischer Armeechef warnt vor russischer Übermacht

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Der britische Armeechef hat vor einer militärischen Übermacht Russlands gewarnt. Besonders was unorthodoxe, hybride Kriegsführung angehe, hinke Großbritannien hinter Russland her, so Sir Nick Carter in einem von Medien ausgewerteten Redemanuskript („BBC“, Guardian“). Eine der größten Bedrohungen für das Nato-Mitglied Großbritannien sind demnach Cyber-Angriffe auf militärische und zivile Ziele.

Besonders in der Grauzone zwischen Krieg und Frieden entwickelten feindliche Staaten erheblich mehr Kreativität. Eine realitätsnahe Abschreckung sei elementar abhängig vom Tempo, bei der Entscheidungsfindung, beim Einsatz und von Potential, das technisch auf der Höhe ist.

Russland, Nordkorea, Iran und China wurden in jüngster Zeit für Cyber-Angriffe auf die USA und Europa verantwortlich gemacht.

AGGRESSIVE EXPEDITIONSTRUPPE

Aber auch bei der herkömmlichen Ausrüstung baue vor allem Russland eine zunehmend aggressive Expeditionstruppe auf. Moskau rühme sich bereits mit Fähigkeiten, bei denen die Briten nur schwer mithalten könnten, so Carter, und verwies auf russische Ausrüstung im Einsatz in Syrien, Beispiel Langstreckenraketen. Bei Interventionen russischer Streitkräfte in Syrien seien 26 Raketen über Entfernungen von 1.500 km eingesetzt worden. Im vergangenen Jahr hatte die russische Armee in großen Militärmanövern Angriffe in ganz Nordeuropa von Kaliningrad bis Litauen geübt.

Die Warnung platzt in Spekulationen über mögliche Einschnitte bei den Militärausgaben. Das britische Verteidigungsministerium drängt auf eine erhebliche Erhöhung der Ausgaben für Armee, Marine und Luftwaffe.

Drohungen von US-Präsident Donald Trump, anderen Nato-Mitgliedern nicht zu Hilfe zu kommen, hatten Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien und andere europäische Mitglieder zu ersten Schritten in Richtung einer europäischen Verteidigungsstreitmacht animiert, vor allem bei der Rüstungsbeschaffung.

su