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Tsunami-Warnung für Nordamerika aufgehoben

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Tsunami-Warnung für Nordamerika aufgehoben

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Ein Erdbeben der Stärke 7,9 hat den Meeresboden vor der Küste des US-Bundesstaats Alaska erschüttert. Der US-Wetterdienst gab zuerst eine Tsunami-Warnung für Alaska, Hawaii und die Westküste Kanadas heraus. Diese wurde mittlerweile für alle betroffenen Gebiete wieder aufgehoben. Laut dem US-amerikanischen National Tsunami Warning Center gilt noch immer eine Warnung vor größeren Wellen in einem bestimmten Küstenabschnitt Alaskas. Von Opfern oder Schäden war zunächst nichts bekannt.

In der Stadt Kodiak, knapp 300 Kilometer vom Epizentrum des Bebens im Golf von Alaska entfernt, war laut Augenzeugen ein leichter Erdstoß zu spüren.

Der US-Wetterdienst teilte mit, dass «basierend auf den verfügbaren Daten von diesem Erdbeben ein Tsunami ausgelöst worden sein könnte, der Küsten auch weit entfernt vom Epizentrum zerstören könnte». Eine Untersuchung werde durchgeführt. Zudem hatte es eine Tsunami-Warnung für Alaska sowie Vorwarnungen für die gesamte Westküste Nordamerikas gegeben.

Das Epizentrum liegt im sogenannten Pazifischen Feuerring. Dieser Ring rund um den Pazifischen Ozean ist geologisch eine der gefährlichsten Regionen der Erde, weil an ihm verschiedene Platten der Erdkruste aufeinandertreffen. Immer wieder kommt es zu tektonischen Verschiebungen, die Vulkanausbrüche, Erdbeben und Tsunamis zur Folge haben.

Der mehr als 40 000 Kilometer lange «Feuerring» reicht von der süd-und nordamerikanischen Westküste über Alaska, Russland, Japan bis hin nach Südostasien.