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#WeRemember - 10 Tweets zum Holocaust-Tag

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#WeRemember - 10 Tweets zum Holocaust-Tag

Erinnern an den Holocaust
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Mit warnenden Worten vor einem Wiederaufflammen des Antisemitismus erinnern an diesem Samstag Deutschland und die Welt an die Millionen Toten des Holocaust.

Das Internationale Auschwitz-Komitee sieht beunruhigende Entwicklungen in vielen europäischen Ländern. Die Gesellschaft werde in neuer, massiver Weise von weit rechts her herausgefordert. Hass und Intoleranz prägten wieder den Alltag besonders von jungen Menschen.

In deutschen Städten würden wieder Antizionismus und Judenhass zur Schau gestellt, erklärte die deutsche Kulturstaatsministerin Monika Grütters zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar. "In einer Zeit, in der aktuell antisemitische und antiisraelische Hetze in den sozialen Medien, auf der Straße und in rechtspopulistischen Parteien zunehmen, ist die Aufklärung über den Nationalsozialismus nötiger denn je", erklärte die Christdemokratin am Donnerstag. 

Der Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, Josef Schuster, sagte, die israelfeindliche Haltung sei keine sachliche Kritik an Israel mehr, sondern stelle das Existenzrecht des jüdischen Staates in Frage. Juden würden generell für die Politik von Israels Regierung in Haftung genommen. "Das ist Antisemitismus", sagte Schuster in einem Gespräch mit der Initiative «Gesichter der Demokratie.

Der Holocaust-Gedenktag wurde 1996 vom damaligen deutschen Bundespräsidenten Roman Herzog eingeführt. Am 27. Januar 1945 hatten sowjetische Truppen die überlebenden Häftlinge des Konzentrationslagers Auschwitz befreit. Dort waren von 1940 bis 1945 etwa 1,1 Millionen Menschen ermordet worden. Insgesamt wurden in Europa unter nationalsozialistischer Herrschaft rund sechs Millionen Juden ermordet.

Auch der Sprecher von Angela Merkel macht mit bei #WeRemember.