Eilmeldung

Eilmeldung

Syrische Küche auf der Berlinale

Sie lesen gerade:

Syrische Küche auf der Berlinale

Syrische Küche auf der Berlinale
© Copyright :
Reuters
Schriftgrösse Aa Aa

Nächsten Monat ist es so weit, dann werden wieder Hunderte Stars und Gäste auf der Berlinale empfangen. Hinter den Kulissen laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren: Auf dem diesjährigen Eröffnungsempfang wird eine Köchin, die aus Syrien geflohen ist, Gerichte aus Aleppo und Damaskus für mehr als 400 VIP-Gäste zubereiten.

"Sie haben mich angerufen und gesagt: "Wir sind das Berlinale-Team, wollen wir uns treffen und sehen, ob Sie daran interessiert sind, für unsere Veranstaltung zu kochen?". Damals realisierte ich nicht, dass es die Berlinale ist", erklärt die Köchin Malakeh Jazmati. "Ich denke, wir sind jetzt neue Leute in Deutschland und sie versuchen, uns hier zu integrieren."

Jazmati wird unter der Leitung von dem Berlinale-Küchenchef Martin Scharff arbeiten und mit der libanesisch-amerikanischen Köchin Barbara Massaad zusammen kochen. Viele verschiedene Speisen sollen auf die Teller, um die Gäste kulinarisch zu erfreuen.

"Die Leute denken, dass unsere Küche nur aus Falafel und Hummus besteht. Aber sie werden sehen, dass es eine sehr vielfältige Küche ist", sagt die 30-Jährige, die in ihrer Heimat eine eigene Kochshow im Fernsehen hatte.

Malakeh Jazmati soll laut Organisatoren bewusst ausgewählt worden sein: Die Berliner Filmfestspiele streben danach, das Bewusstsein für dringende soziale und politische Probleme in der Welt bei den Menschen zu wecken.

Am 15. Februar geht es los

Die Berliner Filmfestspiele starten am 15. Februar. Es ist das erste Mal, dass sie mit einem Animationsfilm eröffnet werden: Wes Andersons "Isle of Dogs - Ataris Reise" wird als Weltpremiere zum Auftakt der Berlinale gezeigt.

Der Film läuft im offiziellen Wettbewerb um den Goldenen Bären. In der englischen Fassung werden die animierten Figuren unter anderem von den Schauspielern Bryan Cranston, Bill Murray, Jeff Goldblum, Scarlett Johansson, Tilda Swinton und Harvey Keitel gesprochen. In der Geschichte versucht ein 12-Jähriger aus Japan mit einem Rudel Hunde seine Stadt zu retten.

Mehr dazu cinema