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"Operation Olivenzweig": Das Leid der Zivilisten

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"Operation Olivenzweig": Das Leid der Zivilisten

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Im Konflikt zwischen der Türkei und der kurdischen YPG wird das Leid der Zivilbevölkerung immer größer – auf beiden Seiten der Grenze.

Trinkwasser, Nahrung, Medikamente:Im nordsyrischen Afrin fehlt es vielen Menschen am Nötigsten. Telefonnetze und das Internet wurden vom türkischen Militär gekappt. Seit bald zwei Wochen lässt Ankara die kurdische Miliz in Nordsyrien angreifen. Seither sollen hier neben vielen Kämpfern auch mehr als 65 Zivilisten getötet worden sein.

Die YPG wehrt sich – und nimmt dabei ebenfalls zivile Opfer in Kauf. Zuletzt kam bei einem Raketenangriff auf die türkische Grenzprovinz Hatay eine 17-Jährige ums Leben, zwei Menschen wurden verletzt.

Die Türkei hält die YPG für eine Terrorgruppe und den syrischen Arm der verbotenen PKK. Diese kämpft in der Türkei seit drei Jahrzehnten für mehr Autonomie der Kurden.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat die Türkei im Hinblick auf ihren Syrien-Feldzug vor einer "Invasion" gewarnt. Sollte der Einsatz keine Aktion gegen Terror sein und sich als Besatzung herausstellen, "dann stellt diese Operation für uns ein echtes Problem dar", sagte Macron der Zeitung Le Figaro. Ankara wies die Warnung mit den Worten zurück, man führe in Syrien keinesfalls eine "Invasion" durch.