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Hoffnung auf wirtschaftlichen Fortschritt

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Hoffnung auf wirtschaftlichen Fortschritt

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Der amtierende konservative Präsident Nikos Anastasiades kann nach der Stichwahl am Sonntag auf Zypern in den kommenden fünf Jahren weiterregieren. In einem Interview gegenüber Euronews sprach der 71-Jährige auch über eine mögliche Wiedervereinigung des türkischen und des griechischen Teils, doch im Augenblick sei dies nicht möglich:

Er erklärte: "Die Sicherheit des einen kann nicht die Bedrohung des anderen sein. Und die Interventionsrechte der Türkei, die immer größere Präsenz türkischer Soldaten, das alles ist eine Bedrohung für die griechischen Zyprer."

Die Menschen auf der Straße wünschen sich hauptsächlich eine stärkere Wirtschaft für Zypern und weniger Arbeitslosigkeit.

Ein Mann auf der Straße meint: "Die Zyprer sollten alle zusammenhalten, nur so werden wir in einem freien Zypern Fortschritt schaffen, das muss zusammen mit den türkischen Zyprern geschehen."

Eine Frau sagt: "Die Wirtschaft ist am wichtigsten, wir wollen Arbeit für die jungen Menschen. Wir wollen, dass wir in diesem Land gut leben können."

Bei der Stichwahl am Sonntag kam der 71-Jährige nach Auszählung aller Stimmen auf eine Zustimmung von 56 Prozent, damit setzte er sich klar durch. Sein Gegenkandidat, der hauptsächlich von der kommunistisch geprägten AKEL-Partei unterstützte Stavros Malas, musste sich mit 44 Prozent der Stimmen begnügen, wie das Innenministerium mitteilte. Die Wahlbeteiligung lag bei 73 Prozent.

Der direkt vom Volk gewählte Präsident ernennt auf Zypern die Regierung und führt sie, seine Amtszeit beträgt fünf Jahre. Das Parlament hat dagegen nur eine kontrollierende Rolle.