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"The 15:17 to Paris": Clint Eastwood und die "Thalys-Helden"

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"The 15:17 to Paris": Clint Eastwood und die "Thalys-Helden"

"The 15:17 to Paris": Clint Eastwood und die "Thalys-Helden"
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REUTERS/Mario Anzuoni
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Wie sehr oft, beruht der neue Film von US-Regisseur Clint Eastwood auf einer wahren Begebenheit. "The 15:17 to Paris" erzählt die Geschichte des vereitelten Anschlags in einem Thalys-Zug zwischen Amsterdam und Paris im August 2015.

Einige Passagiere sind in der gefährlichen Situation eingeschritten. Drei junge US-Amerikaner, die damals durch Europa reisten, überwältigten den schwer bewaffneten Angreifer im Schnellzug. Sie retteten an dem Tag das Leben hunderter Menschen.

Die Besonderheit im Film: Die drei Freunde Alek Skarlatos, Spencer Stone und Anthony Sadler, die als "Thalys-Helden" gefeiert wurden, spielen sich selbst.

"Ich habe einfach eine etwas andere Technik, als bei normalen Schauspielern angewendet, mit denen man über die Charaktere spricht. Sie waren die Charaktere, also wollte ich es nicht durch Diskussionen ruinieren", erklärt der 87-jährige Filmriese Eastwood. "Es war überhaupt kein Problem und gab diesem besonderen Projekt das gewisse Etwas."

Als der Oscarpreisträger mit seiner besonderen Idee zu den drei jungen Männern gekommen ist, konnten diese es kaum glauben: "Wir waren so geschockt. Wir haben alle sofort "Ja" gesagt, weil wir erkannt haben, was für eine Chance es war", erklärt der frühere US-Soldat und heutige Schauspieler Alek Skarlatos. "Aber wir haben uns auch gefragt: Können wir das wirklich machen? Wir werden wahrscheinlich den ganzen Film ruinieren."

Sein Freund Spencer Stone, der auch ein Soldat war, fügt hinzu: "Uns war einfach klar, dass Clint Eastwood ein Risiko eingeht und uns eine riesen Chance gibt."

Der Thriller feierte jetzt in den USA Premiere. In den deutschsprachigen Kinos kommt er Mitte April auf die Leinwände. Von Kritikern wird er schon mit Spannung erwartet: Viele wollen sehen, wie nah der Film an der Wirklichkeit ist.

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