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Lateinamerikanische Länder kritisieren Venezuela

Die "Lima-Gruppe" lateinamerikanischer Staaten hat Venezuela kritisiert. Anlass ist die für April anberaumte Präsidentenwahl, die die Gruppe als undemokratisch ansieht.

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Die sogenannte Lima-Gruppe hat Venezuela kritisiert.

In dieser Gruppe arbeiten die meisten lateinamerikanischen Länder sowie Kanada zusammen.

Anlass für die Kritik ist die gerade erst für April anberaumte Präsidentenwahl in Venezuela.

Dort will sich Amtsinhaber Nicolás Maduro wiederwählen lassen; möglichen Gegnern lässt er dabei keine Chance.

Letztes Jahr erst entmachtete er das Parlament, in dem die Opposition die Mehrheit hatte.

Die Staaten der Lima-Gruppe stellen nun aber fest, es könne keine freien Wahlen geben, so lange wichtige Parteien und Politiker ausgeschlossen seien, die Wahlbehörde von der Regierung kontrolliert werde und Millionen Venezolaner im Ausland nicht wählen dürften.

Mehrere Mitglieder der Gruppe wollen das Wahlergebnis auch gar nicht erst anerkennen; dem schloss sich die Gruppe als Ganzes aber nicht an.

Peru lud Maduro jetzt außerdem vom Gipfeltreffen aller amerikanischen Staaten wieder aus, dem "Summit of the Americas". Das Treffen findet im April in Perus Hauptstadt Lima statt.