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"Frei und gleich" - Pietro Grasso und die andere Linke

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"Frei und gleich" - Pietro Grasso und die andere Linke

Pietro Grasso
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"LIBERI E UGUALI" - "FREI UND GLEICH". Das ist der Name der Partei - "Für viele, nicht nur für einige" - mit diesem Slogans, den auch die britische Labour Party von Jeremy Corbin benutzt, tritt der Linke Pietro Grasso bei den Wahlen in Italien an.

Der Anti-Mafia-Staatsanwalt ist Spitzenkandidat der im November gegründeten "Liberi e Uguali", die sich als Gegenbewegung zu Matteo Renzis Partito Democratico versteht, die sie nicht links genug finden.

Allerdings werden hinter der Parteigründung vor allem persönliche Querelen vermutet - im Hintergrund agieren angeblich die alten Ex-Kommunisten Massimo d'Alema und Pierluigi Bersani - gegen den jüngeren und weniger Linken Matteo Renzi.

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Pietro Grasso im Januar 2018REUTERS/Guglielmo Mangiapane

Im Januar 2013 ist Pietro Grasso von der Justiz in die Politik gewechselt. Der 73-Jährige ist Senator der Region Lazio und Senatspräsident. Damit nimmt Grasso die zweithöchste Position in Italien ein - hinter dem Staatspräsidenten.

Seinen Namen machte sich der Sizilianer Grasso vor allem als Richter gegen die sizilianische Mafia im sogenanntent Maxi Processo und als Anti-Mafia-Staatsanwalt. Er hatte dieses Amt von Giovanni Falcone übernommen, als dieser 1992 ermordet worden war.

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Pietro Grasso am 7. Februar 2018 in RomREUTERS/Remo Casilli

Das Parteiprogramm der "Liberi e Uguali" sieht vor allem mehr Sozialleistungen vor. Als Pietro Grasso vorschlug, die Unigebühren in Italien abzuschaffen, erregte er damit viel Aufsehen. Dieser Schritt würde 1,9 Milliarden Euro kosten. Zudem kritisiert Grasso die Arbeitsmarktreform der Partito Democratico, weil diese den Kündigungsschutz aufgeweicht hat.