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#NobodysDoll und #MeToo auf der Berlinale - 10 der besten Tweets

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#NobodysDoll und #MeToo auf der Berlinale - 10 der besten Tweets

#NobodysDoll und #MeToo auf der Berlinale - 10 der besten Tweets
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REUTERS/Fabrizio Bensch
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Ist bei der Berlinale 2018 vieles ein bisschen anders? Weniger Decolletées, weniger High Heels - überschattet von der #MeToo-Debatte und jetzt auch von der Kampagne #NobodysDoll der Schauspielerin und Regisseurin Anna Brüggemann (36). Sie möchte, dass Frauen auch auf dem Roten Teppich tragen können, was sie wollen und nicht in High Heels etc gezwungen werden.

In einem Interview mit dem Deutschlandfunk sagt Anna Brüggemann zum Erfog ihrer Kampagne: "Ich würde sagen, wenn die Hälfte der Bilder - die wir so finden in den sozialen Netzwerken und in den entsprechenden Magazinen - Frauen zeigen, die eine glückliche, souveräne Ausstrahlung haben und nicht irgendwie gehetzt und verhungert und verängstigt wirken. Sie wissen, was ich meine, natürlich strahlen die alle und sind wunderschön und so weiter. Aber ich finde, da ist immer eine Angst in diesen Blicken, die ich nicht mag."

Berlinale-Boss Dieter Kosslick hatte im Vorfeld des Festivals erklärt, dass er eigentlich gedacht hatte, dass er sich einen Skandal wie #MeToo in den USA in Deutschland nicht vorstellen könne - und er sei eines Schlechteren belehrt worden. Das sagte Kosslick in Anspielung auf die vielen Anschuldigungen gegen den Regisseur Dieter Wedel.

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Die Berlinale-JuryREUTERS/Fabrizio Bensch

Einige meinen auch, neben #MeToo sei es wichtig, nicht zu vergessen, dass es keine Chancengleichheit im Beruf gibt. Darüber wird unter dem Begriff #ProQuote diskutiert.

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