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Chinesisches Neujahrsfest: Völkerwanderung nach Hause

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Chinesisches Neujahrsfest: Völkerwanderung nach Hause

Chinesisches Neujahrsfest: Völkerwanderung nach Hause
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Es ist jährlich die größte Völkerwanderung weltweit: Am 16. Februar feiern die Chinesen Neujahr. Dann beginnt das Jahr des Hundes, das bis zum 4. Februar 2019 dauert. In China gilt zwar offiziell auch der gregorianische Kalender. Aber der Beginn des neuen Jahres nach dem Mondkalender ist das wichtigste Fest im Jahr.

Die Bevölkerung hat drei Tage frei, die Feierlichkeiten dauern 15 Tage und enden mit dem Laternenfest. Millionen Chinesen reisen zurück in ihre Heimat zu ihren Familien.

Während des Neujahrsfests ist Feng Shui besonders wichtig, denn viel glauben, dass ein neues Jahr eine Verschiebung der Sterne mit sich bringt. Die chinesische Lehre zielt darauf ab, den Menschen mit seiner Umgebung in harmonischen Einklang zu bringen. Das soll durch eine besondere Gestaltung der Wohn- und Lebensräume erreicht werden.

Laut Feng Shui-Meister Newman Leung haben Hasen (1915, 1927, 1939, 1951, 1963, 1975, 1987, 1999, 2011) und Schweine (1923, 1935, 1947, 1959, 1971, 1983, 1995, 2007) das meiste Glück im Jahr des Hundes. Gerade Hunde (1934, 1946, 1958, 1970, 1982, 1994, 2006) haben weniger Glück. Sie sollten auch keine gefährlichen Sportarten betreiben.

"Wichtig für die Gesundheit ist die südöstliche Ecke in der Wohnung. Um zu Hause sein Liebesglück zu verbessern, kann man neun oder vier rote Rosen in die nordwestliche Ecke des Hauses stellen", sagt der Feng Shui-Meister.

Hunde werden mit Loyalität, Ehrlichkeit und Glück assoziiert, und selbst das Bellen eines Hundes gilt weithin als Glückszeichen. Der Klang des Bellens "Wang-Wang-Wang-Wang" ist ein Homofon von "Boom". Deshalb glauben viele, dass das Jahr des Hundes ihnen Glück im Privaten und Beruflichen sowie in Gelddingen bringen wird. In vielen Märkten werden Blumen und Dekorationen für das Volksfest verkauft. Auch Straßen und Parks werden aufwendig geschmückt.