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Mexiko: 13 Tote bei Hubschrauber-Absturz

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Mexiko: 13 Tote bei Hubschrauber-Absturz

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In Mexiko sind beim Absturz eines Militärhubschraubers 13 Menschen am Boden ums Leben gekommen. An Bord des Helikopters waren Mexikos Innenminister Alfonso Navarrete Prida und der Gouverneur des Bundesstaats Oaxaca, Alejandro Murat. Beide überlebten.

Navarrete schrieb auf Twitter: "Ich bedaure zutiefst den Tod der Menschen, die an der Stelle waren, an der der Hubschrauber der Streitkräfte abgestürzt ist".

Sie wollten sich bei dem Flug ein Bild von den Folgen des Erdbebens vom Freitag machen. Das Unglück ereignete sich bei am Freitagabend bei Dunkelheit nahe der Ortschaft Santiago Jamiltepec. Ein Augenzeuge berichtet: "Das ganze Dorf war wegen des Bebens ohne Licht, es war dunkel, aber ansonsten war alles ok, wir wollten gerade ins Bett gehen, und jetzt schauen Sie, was passiert ist. Der Gouverneur sollte doch kommen, um uns zu helfen. Und das ist nun die Hilfe, die wir erhalten haben."

Unter den Opfern sind auch drei Kinder, 16 Menschen wurden verletzt. Wie es hieß, verloren die Piloten bei der Landung die Kontrolle über den Hubschrauber. Am Freitag hatte in Oaxaca und anderen Teilen Mexikos die Erde gebebt, Opfer gab es keine. Erst vor fünf Monaten waren bei zwei Beben Hunderte Menschen ums Leben gekommen.