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Deutlich mehr Masernfälle in Europa

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Deutlich mehr Masernfälle in Europa

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In Europa hat es im vergangenen Jahr deutlich mehr Masernfälle gegeben als noch 2016. Das berichtet die Weltgesundheitsorganisation. Demzufolge wurden rund 21.000 Infektionen und 35 Todesfälle gezählt - gegenüber 5200 Masernfällen 2016. Im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung wurden die meisten Erkrankungen in Rumänien, in der Ukraine sowie in Griechenland festgestellt.

_Masernstatistik der Weltgesundheitsorganisation..._

Die Europadirektorin der Weltgesundheitsorganisation, die Ungarin Zsuzsanna Jakab, sagte, die Zahlen glichen einer Tragödie, die nicht zu akzeptieren sei. Sie betonte, jeder Mensch, der nicht gegen Masern geimpft sei, laufe Gefahr, sich zu infizieren und die Krankheit zu verbreiten. Masern gelten als hoch ansteckend und zählen dem Robert-Koch-Institut zufolge gemeinsam mit Mumps und Röteln zu den viralen Erkrankungen, die insbesondere Kinder und Jugendliche betreffen.

Die Weltgesundheitsorganisation regt unterschiedliche Maßnahmen an, um die Masern wieder einzudämmen: „Sensibilisierungskampagnen, die Impfung von Gesundheitsfachkräften und anderen besonders gefährdeten Erwachsenen, die Beseitigung von Problemen beim Zugang und die Verbesserung von Versorgungsplanung und -logistik.“