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Französische Landwirte buhen Macron aus

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Der französische Präsident Emmanuel Macron ist auf der Pariser Landwirtschaftsmesse "Salon de l’Agriculture" von Bauern ausgebuht und beleidigt worden.

Sie beklagen den Preisverfall für viele Produkte und ihre prekäre Finanzlage. Jährlich müssen Tausende von französischen Landwirten aufgeben. Der Anteil der Landwirtschaft und der Nahrungsmittelindustrie an der Wirtschaftsleistung des Landes hat sich seit 1980 halbiert, er beträgt derzeit noch 3,5 Prozent.

Erst im Herbst vergangenen Jahres hatte Macron angekündigt, sich für eine gerechtere Bezahlung von Bauern einzusetzen. Dazu soll es eine Gesetzesänderung geben.

Macron verlangt aber auch einen grundlegende Umstruktierung des Agrarsektors - es müsse mehr Bio- und Qualitätsprodukte geben.

Außerdem hat der sozialliberale Staatschef versprochen, die Verkäufe landwirtschaftlicher Flächen an ausländische Investoren zurückzufahren und beim geplanten EU-Freihandelspakt mit dem südamerikanischen Mercosur-Bund auf die Bremse zu treten.

Dennoch sind viele französische Landwirte mit Macrons Agrarpolitik unzufrieden.