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Was tun gegen Internet-Propaganda?

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Internet-Propaganda, Falschmeldungen, um politisch zu manipulieren oder einfach persönlich im Internet aufzutrumpfen: Wie kann man diese eigentlich erkennen und was ist dagegen zu tun? Euronews hat Udo Helmbrecht, den Direktor der Europäischen Agentur für Netzwerk- und Informationssicherheit, gefragt.

„Die Herausforderung ist, so einfach das klingt, Medienkompetenz zu haben, was die jetzige ältere Generation nicht gelernt hat. Das Schwierige ist eben: Wie kann ich mit gesundem Menschenverstand auch Informationen abklären?", so Helmbrecht.

Ein weiteres Thema: Mobbing im Internet, als Erweiterung des klassischen Ärgerns und Hänselns.

Helmbrecht sagt: „So wie ich früher auf dem Schulhof keinen absichtlich schubsen durfte, darf ich halt im Internet auch als Schüler keinen absichtlich verbal beschmutzen. Das zieht sich durch unsere Gesellschaft durch. Algorithmen mögen helfen, aber das wird noch einige Zeit dauern, bis die stabil sind, insofern appelliere ich da wirklich an diese Aufmerksamkeit und das soziale Miteinander zu verstärken."

Helmbrecht nimmt die Politik in die Pflicht. Diese müsse in Sachen Fake News und Mobbing handeln.

„Wir haben bei der Datenschutzgrundverordnung gesehen, vier Jahre, oder bei der NIS-Direktive drei Jahre sind politisch einfach zu lange bei der sich schnell wandelnden Technologie", sagt er. „Die Politik muss auch mehr unterstützen, dass wir in der Gesellschaft, in der wir uns digital bewegen, die Rahmenbedingungen herstellen."

Lösungen könne es nur europaweit geben, meint Helmbrecht. Dafür müssten in den einzelnen Ländern und EU-weit entsprechende Ressourcen zur Verfügung stehen.

Internetseite der Europäischen Agentur für Netzwerk- und Informationssicherheit...