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Trump will Thema Schusswaffengewalt angehen

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Trump will Thema Schusswaffengewalt angehen

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US-Präsident Donald Trump will Vorschläge vorlegen, um Gewalttaten mit Schusswaffen einzudämmen. Es müsse etwas getan werden, sagte er. Zugleich bekannte sich Trump ausdrücklich zu einem Artikel der Verfassung, welcher der Bevölkerung Waffenbesitz zubilligt.

„Ich bin der größte Anhänger des zweiten Zusatzartikels der Verfassung. Viele von Ihnen auch. Und ich bin ein großer Anhänger der NRA: Ich habe mich mit deren Vertretern zum Essen getroffen und ihnen gesagt: Es ist an der Zeit. Wir müssen mit diesem Blödsinn aufhören. Es ist an der Zeit.“

Die Waffenlobbyvereinigung NRA gilt in den USA als äußerst einflussreich. Trump hatte sich zuletzt deutliche Kritik von Schülern anhören müssen, die Konsequenzen aus Bluttaten forderten.

Unterdessen wurde an der Schule in Florida, in der ein Amokläufer Mitte Februar 17 Menschen erschoss, wieder der Unterricht aufgenommen.

Eine Schülerin sagt: „Es ist gut, wieder zusammen mit allen anderen in der Schule zu sein. Das hat uns zusammengeschweißt und nicht auseinandergetrieben."

„Unsere Lehrerin ging die Anwesenheitsliste durch und hat aus Versehen Lukes Namen aufgerufen. Einige haben angefangen zu weinen, weil wir alle wissen, dass er nicht mehr da ist", so ein Schüler. Ein weiterer meint: „Wir haben versucht, wieder Normalität herzustellen. Letztlich muss das Leben ja weitergehen."

Die US-Sportladenkette Dick's Sporting Goods hat angekündigt, als Konsequenz aus den jüngsten Vorfällen Sturmgewehre aus dem Sortiment zu nehmen, in den Walmart-Warenhäusern wurde das Mindestalter für Waffenkäufe von 18 auf 21 Jahre heraufgesetzt.