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Sky und Wiggins bleiben im Doping-Zwielicht

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Der Radrennstall Sky hat den Vorwurf der Verwendung leistungssteigernder Medikamente zurückgewiesen. Sky-Profi und Ex-Olympiasieger Bradley Wiggings soll gemäß einer Untersuchung des britischen Sportministeriums das leistungsfördernde Kortikosteroid Triamcinolon dazu genutzt haben die Tour de France im Jahr 2012 zu gewinnen.

Michele Verroken - Gründerin der Unternehmensberatung Sporting Integrity - sagte: "Mit Sicherheit lagen der parlamentarischen Untersuchungskommission Erkenntnisse vor, dass einige Ärzte nicht gegen Anti-Doping-Regeln, aber gegen ethische Grundsätze verstoßen haben. Dieses Verhalten schädigt in mehrfacher Hinsicht den Ruf der Radprofis selbst."

Wiggings wies die Vorwürfe zurück und bezeichnete sie als "traurig". Er habe kein Medikament ohne medizinische Notwendigkeit eingenommen.

Der Bericht wirft Wiggins vor, unter dem Deckmantel von Ausnahmegenehmigungen Kortikosteroide als Vorbereitung für die Tour de France genommen zu haben. Dies treffe möglicherweise auch auf andere Sky-Fahrer zu. In dem Bericht wird ein vollständiges Verbot von Kortikosteroiden und des Schmerzmittels Tramadol empfohlen.

Britische Medien spekulierten bereits über das Aus des Sky-Rennstalls.