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Paris St. Germain: Rekordausgaben ohne Gewinn

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Paris St. Germain: Rekordausgaben ohne Gewinn

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Paris St. Germain musste sich nach dem Aus im Champions-League-Achtelfinale gegen Real Madrid hämische Schlagzeilen gefallen lassen. Die Sportzeitung L'Équipe schmierte PSG unter anderem die hohen Transferausgaben aufs Brot.

Der verletzte Star Neymar meldete sich in den sozialen Netzwerken zu Wort: Er bedauere die Niederlage und sei traurig, dass er seinen Mannschaftskollegen nicht habe helfen können, schrieb der Brasilianer.

„Wir werden natürlich weitermachen und mit Geduld eine Mannschaft aufbauen, die diesen Wettbewerb zukünftig gewinnen kann. Als ich herkam, war ich mir sicher, dass diese Mannschaft die Champions League gewinnen kann, doch dieser Prozess braucht Zeit. Dieses Jahr wird es nichts, vielleicht ja im nächsten", sagt der Pariser Trainer Unai Emery. Nur ist unklar, ob der Baske dann noch beim französischen Hauptstadtklub auf der Bank sitzen wird.

Mittelfeldspieler Thiago Motta sagte: „Es ist normal, dass wir angesichts des Ergebnisses enttäuscht sind. Wir können mehr, müssen die Niederlage aber akzeptieren und Reals Leistung anerkennen. Real hat gut gespielt, war besser als wir und ist verdientermaßen weiter."

Allein für Neymar gab PSG im Sommer über 220 Millionen Euro aus, doch die Rekordausgaben haben zumindest in der Champions League noch nicht den gewünschten Gewinn abgeworfen. Noch geben sich die Klubbesitzer aus Katar geduldig.