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Fall Skripal: Herkunft des Nervengifts unklar

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Fall Skripal: Herkunft des Nervengifts unklar

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Wer hinter dem Mordversuch an Sergej Skripal und seiner Tochter steht, ist nun die große Frage.

Die dafür nötigen Stoffe zu besorgen und auch die nötige Anlage zu haben, und das alles im Geheimen, sei eine echte Herausforderung, sagt Jerry Smith, der Chef einer britischen Risikoberatungsfirma.

Viele Länder oder Organisationen seien allerdings dazu in der Lage. Wenn es aber technisch anspruchsvoller und moderner werde, dann enge sich das Feld der Länder mit diesen Fähigkeiten ein.

Was den durch das fragliche Gift offenbar schwer erkrankten Polizisten angeht, sagt Smith, wenn es wirklich dieselbe Substanz sei, dann sei sie vielleicht beim Rettungseinsatz auf den Beamten übertragen worden.

Das wiederum würde darauf hindeuten, dass das Gift auf der Haut oder auf der Kleidung von Skripal und seiner Tochter gewesen sei. In diesem Fall hätten sie es nicht in sich aufgenommen.

Die Auswirkungen des Nervengifts haben alle drei Opfer schwer getroffen. Zu ihren Aussichten sagt Smith, eine mögliche Heilung hänge davon ab, wie schnell sie auf eine solche Nervenvergiftung behandelt worden seien.