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Solidarität mit Afrin: Shitstorm gegen Bodo Ramelow

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Solidarität mit Afrin: Shitstorm gegen Bodo Ramelow

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Auf Twitter hat der Politiker der Partei DIE LINKE und Minster¨präsident von Thüringen Bodo Ramelow seine Haltung gegen die Afrin-Offensive der Regierung der Türkei in Nordsyrien zum Ausdruck gebracht. Dafür erntete er einen Shitstorm. Aber Ramelow lässt sich nicht beeindrucken. Der Regierungschef von Thüringen macht die Attacken öffentlich - und er macht weiter. Indem er einen Tweet veröffentlicht, in dem er ganz oft den Namen der Kurdenmiliz YPG schreibt, die die Türkei mit ihrer Militäroffensive bekämpft, stellt sich Ramelow geradezu trotzig gegen die, die ihn und offenbar sogar seine Frau anfeinden.

In der Region Afrin geht die Armee der Türkei in einer Militäroffensive mit Luftangriffen seit dem 20. Januar 2018 gegen die Kurdenmiliz YPG vor. Seit März hat Ankara auch Sondereinheiten, die auf Häuserkampf spezialisiert sind, nach Syrien geschickt. Diese waren in den vergangenen Jahren vor allem in den Kurdengebieten der Türkei gegen die PKK - die von der Türkei, aber auch von der EU als Terrororganisation eingestuft wird - im Einsatz. Politiker der Grünen und der Linken hatten auch diese Militäroperationen kritisiert.

Die Afrin-Offensive der Türkei sollte auch laut UN-Vertretern im Rahmen der UN-Resolution für eine Waffenruhe in Syrien gestoppt werden. Doch die UN-Resolution sieht auch vor, dass der Kampf gegen Terroristen weitergehen darf.

Was Bodo Ramelow zu Afrin twittert - und einige Reaktionen finden Sie hier.

Es gibt auf Twitter Unterstützung für Bodo Ramelow.

Auch eine Facebook-Gruppe, die gegen Hass im Netz agiert, macht die Anfeindungen gegen Bodo Ramelow publik.